Geldwäschegesetz

Pflichten für Makler und Kaufinteressenten

Bitte nehmen Sie zu jeder Besichtigung Ihren Personalausweis mit!

In Umsetzung der 3ten Geldwäscherichtlinie (2005/60/EG vom 26. Oktober 2005 Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 309 S. 15) wurden unter anderem das Geldwäschegesetz (GwG) neu gefasst. Das aktuelle Geldwäschegesetz umfasst nicht nur Banken und Versicherungen, Treuhänder und Makler sowie Anwälte und Steuerberater, sondern alle „Personen, die gewerblich mit Gütern handeln“ als Verpflichtete.

 

Wundern Sie sich deshalb bitte nicht, wenn wir bei unserem ersten Zusammentreffen beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie Ihre Identität anhand Ihres Ausweises überprüfen müssen.

Denn, nach dem Geldwäschegesetz (GwG) müssen Immobilienmakler die Identität ihrer Kunden feststellen. Diese Verpflichtung haben Immobilienmakler vor dem mündlich oder schriftlich abgeschlossenen Maklervertrag zu erfüllen. Das bedeutet, dass Immobilienmakler verpflichtet sind, sich den Personalausweis ihrer Kunden zeigen zu lassen und die Daten aus dem Personalausweis festzuhalten.
Außerdem muss der Immobilienmakler prüfen, ob sein Kunde im eigenen wirtschaftlichen Interesse oder für einen Dritten handelt. Diese Pflicht nach dem Geldwäschegesetz haben Immobilienmakler bei allen Verträgen, die sie mit einem Kunden abschließen. Gemäß § 4 Abs. 6 GwG sind Sie als Kunde verpflichtet, dem Immobilienmakler die entsprechenden Auskünfte zu erteilen und Unterlagen oder Ausweis zur Überprüfung vorzulegen.

Damit Sie einen Überblick über die Pflichten der Immobilienmakler nach dem Geldwäschegesetz bekommen, hat der Immobilienverband IVD diese Informationen zusammengestellt.

 

Falls Sie nähere Informationen zum GwG wünschen, kopieren Sie diesen Link in Ihr Browserfenster oder klicken Sie diesen einfach an:
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/gwg_2008/gesamt.pdf